Finanzen 06 Mai 2020

Sixt SE: Sixt SE schließt Konsortialkreditvertrag mit Bankenkonsortium unter Beteiligung der KfW ab

  • Infolge der durch die COVID-19-Pandemie verursachten außergewöhnlichen Umstände ist derzeit eine Finanzierung über den Kapitalmarkt selbst für stark kapitalisierte Unternehmen ohne Rating wie die Sixt SE nicht möglich.
  • Es handelt sich um eine revolvierende Kreditlinie in Höhe von bis zu 1,5 Mrd. Euro mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren und marktüblicher Verzinsung.
  • Konsortium besteht aus der Bayerischen Landesbank, Commerzbank Aktiengesellschaft, DZ BANK AG und UniCredit Bank AG sowie der KfW.
  • Kreditlinie dient der Sicherung der finanziellen Flexibilität, insbesondere der Finanzierung des Vermietfuhrparks.
  • Erich Sixt, CEO der Sixt SE: „Es handelt sich um einen Kredit mit marktüblichen Zinskonditionen, der vollständig zurückzuzahlen ist, und nicht um einen unentgeltlichen Zuschuss.“

Pullach, 06. Mai 2020 – Die Sixt SE hat heute einen Konsortialkredit mit einem Bankenkonsortium bestehend aus der Bayerischen Landesbank, Commerzbank Aktiengesellschaft, DZ BANK AG und UniCredit Bank AG sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterzeichnet. Es handelt sich dabei um eine revolvierende Kreditlinie in Höhe von bis zu 1,5 Mrd. Euro, welche zu marktüblichen Konditionen und mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren abgeschlossen wurde.

2019 war für die Sixt SE das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Abschluss des ersten Quartals 2020 ca. 24 %. Dennoch ist der Kapitalmarkt für die Sixt SE infolge der außergewöhnlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie derzeit nicht zugänglich. Angesichts der durch die COVID-19-Pandemie verursachten Unsicherheiten hat sich der Vorstand der Sixt SE entschieden, die finanzielle Flexibilität durch diesen Konsortialkreditvertrag abzusichern.

Eine der Bedingungen des Konsortialkredits ist ein Verzicht der Sixt SE auf Dividendenzahlungen während seiner Laufzeit mit Ausnahme der jährlichen Mindestdividende in Höhe von 0,05 Euro je Vorzugsaktie. Die Dividendenaussetzung für das Geschäftsjahr 2019 hatte die Sixt SE als Teil ihres Programms zur Begrenzung der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bereits unabhängig von den Verhandlungen mit der KfW im Zuge ihrer Ad-hoc-Mitteilung vom 16. März 2020 bekanntgegeben.

Über SIXT
Die Sixt SE mit Sitz in Pullach bei München ist einer der international führenden Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen. Mit den Produkten SIXT rent, SIXT share, SIXT ride und SIXT+ auf der Mobilitätsplattform ONE bietet das Unternehmen ein einzigartiges, integriertes Angebot von Premium-Mobilität in den Bereichen Auto- und Nutzfahrzeugvermietung, Carsharing, Fahrdienste und Auto Abos. Die Produkte können über die SIXT App gebucht werden, die zudem die Services von namhaften Mobilitätspartnern integriert. SIXT ist in über 100 Ländern weltweit präsent. Das Unternehmen steht für konsequente Kundenorientierung, eine gelebte Innovationskultur mit starker Technologiekompetenz, einen hohen Anteil an Premiumfahrzeugen in der Flotte und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Jahr 2021 erreichte der SIXT-Konzern nach vorläufigen Zahlen signifikante Marktanteilsgewinne sowie ein neues Rekordergebnis, welches sich auf einen Umsatz von 2,28 Mrd. Euro und einen Konzerngewinn vor Steuern von 442,2 Mio. Euro beläuft – trotz der seit 2020 anhaltenden COVID-19 Pandemie. In der Dekade zuvor, von 2009 bis 2019, verdoppelte der SIXT-Konzern seinen Umsatz. Die Sixt SE ist seit 1986 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (WKN Stammaktien: 723132, WKN Vorzugsaktien: 723133).

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