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SIXT schaltet einen Gang höher und investiert in Netzwerk, Technologie und Produkte, verweist aber auf der Hauptversammlung auf weiterhin bestehende Unsicherheiten

  • Aufgrund der steigenden Nachfrage in den USA und Europa stockt der Mobilitätsdienstleister seine Flotte auf, fährt aber wegen anhaltender Unsicherheiten weiterhin auf Sicht
  • "Nach dem seit dem Zweiten Weltkrieg schwersten und herausforderndsten Jahr der langen Geschichte unseres Unternehmens scheint nun, mehr als ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie, das Ende des Tunnels in greifbarer Nähe. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um verstärkt in die Zukunft zu investieren", sagte der bisherige Vorstandsvorsitzende Erich Sixt
  • CEO Erich Sixt wechselt nach mehr als 50 Jahren an der Spitze des Unternehmens in den Aufsichtsrat und wurde zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt
  • Alexander Sixt und Konstantin Sixt wurden zu gemeinsamen Vorstandsvorsitzenden und Co-CEOs der Sixt SE bestellt

Pullach, 16. Juni 2021– Auf der heutigen virtuellen ordentlichen Hauptversammlung der Sixt SE zeigte sich der bisherige Vorstandsvorsitzende (CEO) Erich Sixt aufgrund der aktuellen Nachfrageentwicklung vorsichtig optimistisch und kündigte umfassende Investitionen in für den Mobilitätsdienstleister strategische Felder an: "Nach dem seit dem Zweiten Weltkrieg schwersten und herausforderndsten Jahr in der langen Geschichte unseres Unternehmens scheint nun, mehr als ein Jahr nach dem A usbruch der Pandemie , das Ende des Tunnels in greifbarer Nähe. Dank der Fortschritte bei den Impfkampagnen sehen wir vor allem in den USA eine deutlich steigende Nachfrage. Daher stocken wir unsere Flotte auf, die in den USA voraussichtlich im Sommer wieder das Niveau von 2019 erreichen wird. Auch in Europa zieht die Nachfrage mit einiger Verzögerung mittlerweile wieder spürbar an", sagte er gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären. Dies zeigt: Die Menschen wollen wieder reisen und sich wieder persönl ich begegnen. Für SIXT ist dies der richtige Zeitpunkt, verstärkt in die Offensive zu gehen: "SIXT schaltet jetzt noch einen Gang höher, denn jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Märkte zu besetzen und Marktanteile zu gewinnen. Dazu werden wir sehr fokussiert, aber in erheblichem Umfang in strategische Felder investieren, die nach unserer Ansicht für den künftigen Erfolg und das weitere Wachstum von SIXT wichtig sind“, blickte Erich Sixt nach vorn.

Investitionen in die strategisch relevanten Felder Netzwerk, Digitalisierung und Produkte
Als einen Schwerpunkt für zukünftige Investitionen nannte Erich Sixt das Stationsnetzwerk, dessen deutlichen Ausbau der Mobilitätsdienstleister in Europa sowie in den USA plant. Dies solle in Form physischer, teils aber auch virtueller Stationen geschehen, bei denen das Smartphone den Vermietcounter ersetzt. Darüber hinaus werde das Unternehmen weiterhin in die Digitalisierung seiner Produkte und Services investieren. "SIXT hat sich im Laufe der Jahre zu einem Tech-Unternehmen mit angeschlossener Autovermietung entwickelt", sagte Erich Sixt. "Wir sind überzeugt: Wer die beste Technologie hat, hat einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf seiner Seite. Die Pandemie hat uns auf diesem Weg und in unserem Innovationsstreben nicht ausgebremst."

Im Produktbereich nannte Erich Sixt den Ausbau des Bereichs Van & Truck, um von der stark steigenden Nachfrage für Transporter und Lkw bis 7,5 Tonnen zu profitieren. Einen wichtigen Nachfragetreiber sieht das Unternehmen hier im Vormarsch von Online-Handel und Lieferdiensten, welche durch die Pandemie nochmals einen Schub erhalten hätten. Es werde vor allem darum gehen, das Produktangebot und die Prozesse zu digitalisieren, um Van & Truck-Kunden wie in der Pkw-Vermietung echte Mehrwerte zu bieten. "Unsere Strategie bleibt klar auf Wachstum ausgerichtet. SIXT verfügt über eine technologische Kompetenz, Kapitalstärke und Finanzierungskraft, die in dieser Kombination in der Branche seinesgleichen sucht", resümierte der Vorstandsvorsitzende.

Mit Blick auf die Wachstumsprojekte und in vorsichtiger Erwartung einer weiter anziehenden Nachfrage geht Erich Sixt von einem deutlichen Bedarf an Personal aus. Entsprechend plant SIXT, zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Vor der Besetzung neuer Stellen habe aber die Reaktivierung der bestehenden Belegschaft zu voller Stärke Vorrang. Wenn die positive Nachfrageentwicklung der vergangenen Wochen anhalte, ziele das Unternehmen darauf, die Kurzarbeit bis Ende Juni sukzessive zu beenden, so Sixt.

Weiterhin Besonnenheit geboten
Zugleich betonte Erich Sixt: "Bei alledem gilt es, vorausschauend zu bleiben und gleichzeitig auf Sicht zu fahren. Die Erfahrung des letzten Jahres hat uns dies gelehrt." Aufgrund anhaltend großer Unsicherheiten hinsichtlich des weiteren Jahresverlaufs ist es der Sixt SE bislang nicht möglich, eine Prognose zum Geschäftsverlauf im Gesamtjahr 2021 abzugeben. Der Grundoptimismus sei aber "größer als noch vor einigen Monaten", sagte Erich Sixt und begründete dies mit den derzeit in den USA und Europa zu beobachtenden Entwicklungen der Nachfrage.

Wechsel an der Unternehmensspitze
Mit der heutigen Hauptversammlung legte der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt, der 1969 die Unternehmensleitung von seinem Vater übernommen hatte, sein Vorstandsmandat nieder. Die Aktionärinnen und Aktionäre wählten ihn mit großer Mehrheit in den Aufsichtsrat der Sixt SE. Er folgt auf Ralf Teckentrup, der sein Amt mit Ablauf der Hauptversammlung niedergelegt hat. In seiner konstituierenden Sitzung direkt im Anschluss an die Hauptversammlung wählte der Aufsichtsrat Erich Sixt zum neuen Vorsitzenden des Gremiums. Ferner schied wie angekündigt der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Joussen mit Ablauf der Hauptversammlung aus dem Gremium aus. Als neues Aufsichtsratsmitglied folgte ihm Dr. Julian zu Putlitz, der von 2009 bis 2018 als Finanzvorstand der Sixt SE fungierte. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Erich Sixt dankte Friedrich Joussen und Ralf Teckentrup für ihre langjährige Tätigkeit und sehr konstruktive Zusammenarbeit.

Die Unternehmensleitung von SIXT liegt ab sofort bei Alexander Sixt und Konstantin Sixt, die, wie bereits am 1. März 2021 bekannt gegeben, zu gemeinsamen Vorstandsvorsitzenden und Co-CEOs der Sixt SE bestellt wurden. Die Brüder haben als Vorstände seit 2015 die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens bereits wesentlich mitgestaltet und stehen für strategische Kontinuität, internationales Wachstum sowie Digitalisierung. Damit tritt nun die vierte Generation der Familie Sixt an die Spitze des Unternehmens.

Große Mehrheiten in der Beschlussfassung
Die Aktionärinnen und Aktionäre nahmen auf der Hauptversammlung bei einer Präsenz von rund 49 % des gesamten Grundkapitals bzw. rund 75 % des Stammaktien-Kapitals alle Punkte der Tagesordnung mit großen Mehrheiten bei den Beschlussfassungen an. Unter anderem erneuerten sie die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechten bis zum 15. Juni 2026.

Über SIXT:
Die Sixt SE mit Sitz in Pullach bei München ist einer der international führenden Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen. Mit den Produkten SIXT rent, SIXT share, SIXT ride und SIXT+ bietet das Unternehmen ein einzigartiges, integriertes Angebot von Premium-Mobilität in den Bereichen Auto- und Nutzfahrzeugvermietung, Carsharing, Fahrdienste und Auto Abos. Die Produkte können über eine einzige App gebucht werden, die zudem die Services von namhaften Mobilitätspartnern integriert. SIXT ist in rund 110 Ländern weltweit präsent. Kennzeichen des Unternehmens ist die konsequente Kundenorientierung und erstklassige Kundenerfahrung, eine gelebte Innovationskultur mit starker Technologiekompetenz, der hohe Anteil an Premiumfahrzeugen in der Flotte und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Der SIXT-Konzern verdoppelte seit 2009 seinen Umsatz und erwirtschaftete in 2019 Umsatzerlöse von 3,31 Mrd. Euro und zählt zu den profitabelsten Mobilitätsunternehmen weltweit. Im Jahr 2020 erzielte SIXT trotz der Reise- und Ausgangsbeschränkungen infolge der COVID-19-Pandemie einen Konzernumsatz von 1,53 Mrd. Euro und wies unter anderem nach Kosteneinsparungen von rund 600 Mio. Euro ein positives Konzernjahresergebnis von 2 Mio. Euro aus. Die Sixt SE als Führungsgesellschaft des Konzerns ist seit 1986 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (WKN Stammaktien: 723132, WKN Vorzugsaktien: 723133). https://about.sixt.de

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