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Sixt SE: Bekanntgabe gemäß Art. 4 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003


Sixt SE / Bekanntgabe gemäß Art. 4 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003
15.03.2016 07:31

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Sixt SE
Pullach

Inhaber-Stammaktien WKN 723 132 ISIN DE0007231326 Inhaber-Vorzugsaktien WKN 723 133 ISIN DE0007231334
Frankfurter Wertpapierbörse, Prime Standard Segment
Bekanntgabe gemäß Art. 4 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003
Sixt SE beschließt Aktienrückkauf zum Zwecke der Herabsetzung des Grundkapitals durch Einziehung eigener Aktien

Der Vorstand der Sixt SE, Pullach, hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, über die Börse eigene auf den Inhaber lautende Stamm- und Vorzugsaktien im Gegenwert von insgesamt bis zu 50 Mio. Euro (ohne Erwerbsnebenkosten) zu den nachfolgend aufgeführten Bedingungen zu erwerben.

Die Sixt SE macht damit von der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 6. Juni 2012 zum Erwerb eigener Aktien und zur Einziehung der erworbenen Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG Gebrauch. Sollte die Ermächtigung vom 6. Juni 2012 durch die kommende Hauptversammlung der Gesellschaft vom 2. Juni 2016 erneuert werden und das Aktienrückkaufprogramm zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen sein, würde der Aktienrückkauf anschließend aufgrund der von der Hauptversammlung vom 2. Juni 2016 neu erteilten Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG fortgeführt werden.
Die Aufteilung des Rückkaufs auf Stamm- und Vorzugsaktien wird sich nach der Verfügbarkeit der jeweiligen Aktiengattung im Börsenhandel richten.
Bei Zugrundelegung des jeweiligen Schlusskurses der Stamm- bzw. Vorzugsaktien im Xetra-Handel vom 14. März 2016 (letzter Tag vor Bekanntgabe des Aktienrückkaufs durch die Gesellschaft) sowie einem unterstellten Rückerwerb von Stamm- und Vorzugsaktien im Verhältnis der durchschnittlichen Handelsvolumina der beiden Aktiengattungen im Xetra-Handel in den vorangegangenen drei Monaten entspräche das geplante Rückkaufvolumen von 50 Mio. Euro einem Rückerwerb von insgesamt rund 1,2 Mio. Aktien, davon rund 700.000 Stammaktien und rund 500.000 Vorzugsaktien. Dies entspricht rund 2,5 % des Grundkapitals der Sixt SE.
Der Aktienrückkauf soll gemäß dem Beschluss des Vorstands im Zeitraum ab dem 16. März 2016 (frühester möglicher Erwerbszeitpunkt) bis zum Ablauf des 31. Dezember 2016 (spätester möglicher Erwerbszeitpunkt) durchgeführt werden. Vor der kommenden Hauptversammlung am 2. Juni 2016 und vor der Veröffentlichung der Einberufung dieser Hauptversammlung wird der Rückkauf jeweils für einige Handelstage ausgesetzt werden, um die Anzahl der von der Gesellschaft an diesen beiden Tagen gehaltenen eigenen Aktien mit ausreichend zeitlichem Vorlauf bestimmen zu können. Ferner wird auch am Tag der Hauptversammlung und am Tag der Einberufung der Aktienrückkauf ausgesetzt werden.

Der Aktienrückkauf dient dem Zweck der Herabsetzung des Grundkapitals der Sixt SE durch Einziehung der erworbenen Aktien auf Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 6. Juni 2012 bzw. ggf. vom 2. Juni 2016 erfolgen soll, ohne dass es für die Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Wirtschaftliche Ziele des Aktienrückkaufs sind die Verminderung der Anzahl der ausgegebenen Aktien zur Verbesserung der hieran anknüpfenden Finanzkennzahlen wie insbesondere des Ergebnisses pro Aktie.

Der Aktienrückkauf der Aktien erfolgt nach Maßgabe der Safe-Harbour-Regelungen gemäß §§ 14 Abs. 2, 20a Abs. 3 WpHG (Wertpapierhandelsgesetz) in Verbindung mit den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003 der Kommission vom 22. Dezember 2003 zur Durchführung der Richtlinie 2003/6/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (nachfolgend: EU-VO 2273/2003). Sofern das Aktienrückkaufprogramm bis zum 3. Juli 2016 noch nicht abgeschlossen ist, richten sich die Safe-Harbour-Regelungen ab diesem Zeitpunkt nach Art. 5 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 (nachfolgend: Marktmissbrauchs-VO) einschließlich der auf Grundlage des Art. 5 Abs. 6 der Marktmissbrauchs-VO in Verbindung mit Verordnung (EU) Nr. 1095/2010 erlassenen Rechtsakte der Kommission. Die Safe-Harbour-Reglungen der Marktmissbrauchs-VO entsprechen im Wesentlichen denen der EU-VO 2273/2003.

Der Rückkauf wird unter Führung eines Kreditinstituts in Übereinstimmung mit den oben genannten Regelungen und gemäß den Bestimmungen der Hauptversammlungsermächtigung vom 6. Juni 2012 bzw. ggf. vom 2. Juni 2016 durchgeführt. Das Kreditinstitut trifft seine Entscheidungen über den Zeitpunkt des Erwerbs von auf den Inhaber lautender Stamm- und Vorzugsaktien der Sixt SE gemäß Artikel 6 Abs. 3 b) der EU-VO 2273/2003 (bzw. ggf. der entsprechenden Bestimmungen der Marktmissbrauchs-VO) unabhängig und unbeeinflusst von der Sixt SE. Die Sixt SE wird insoweit keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Kreditinstituts nehmen. Der Vorstand kann das Aktienrückkaufprogramm - unter Beachtung der insiderrechtlichen Bestimmungen des WpHG bzw. der ab dem 3. Juli 2016 anwendbaren insiderrechtlichen Bestimmungen der Marktmissbrauchs-VO - jederzeit aussetzen und wieder aufnehmen lassen. Das Kreditinstitut ist insbesondere verpflichtet, die Handelsbedingungen des Artikels 5 der EU-VO 2273/2003 (bzw. ggf. der entsprechenden Bestimmungen der Marktmissbrauchs-VO und der auf ihrer Grundlage erlassenen Rechtsakte) und die im Aktienrückkaufprogramm enthaltenen Vorgaben einzuhalten.
Die Transaktionen werden gemäß Artikel 4 Abs. 4 der EU-VO 2273/2003 (bzw. ggf. der entsprechenden Regelungen der Marktmissbrauchs-VO) bekannt gegeben; über die Fortschritte des Aktienrückkaufprogramms wird die Sixt SE regelmäßig unter http://ir.sixt.de informieren.

Pullach, den 15. März 2016

Sixt SE
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